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..fix the System

In diesem Eintrag werde ich darauf eingehen wie ihr euren Computer wartet - und zwar gründlich.
Zunächst muss ich allerdings dabei anmerken dass ihr keine Mega-Performance Sprünge erwarten solltet, schneller wird es allerdings dennoch.

Es gibt zwei Wege ein System zu "warten", Weg Eins stellt hierbei die Neuaufsetzung eines Systems dar, darauf werde ich aber in einem zukünftigen Eintrag zurück kommen - denn hier geht es darum ein System zu warten.
Weg Zwei ist denmach also der Pfad über die Optimierung eines bestehenden Systems hinsichtlich Leistung und Verfügbarkeit. Eine letzte Anmerkung: Ich beziehe mich auf Windows XP mit Service Pack 2/3, denn mit Vista habe ich weniger Erfahrung und kann also nicht exakt sagen, wo ihr bestimmte Funktionen findet; die Hilfefunktion in Verbindung mit Suchmaschinen wird euch helfen. Die Wartung selbst kann mehrere Stunden brauchen, plant also am besten mindestens einen Tag dafür ein - dafür bekommt ihr aber auch ein System das optimal funktionieren wird.
Für die Profis unter euch: Ich schreibe diesen Eintrag noobkonform, also wundert euch nicht wenn ich Dinge erkläre, die für euch selbstverständlich sind.
Ich gebe übrigens keine Garantie auf euer System, bei Fehlern werde ich nach Möglichkeit helfen.

Schritt Eins:
Zunächst einmal beseitigt ihr sämtliche Programme die ihr nicht braucht, das erleichtert den Rest der Arbeit erheblich - was zu weniger Daten führt die ihr in Schritt Zwei und Elf ordnen/defragmentieren müsst.
Dazu nutzt ihr die Deinstallationsfunktion der Programme oder löscht Daten direkt, wie etwa bei Musikdateien/Filmen oder dergleichen. Gibt es keine Deinstallationsfunktion bei einem installierten Programm lohnt sich ein Blick auf die "Software"-Liste in der Systemsteuerung, denn manche Programme verzichten aus Benutzerunfreundlichkeit auf diesen Punkt.
Löschen ist also erstmal angesagt!

Schritt Zwei:
Als nächstes strukturiert ihr eure Daten entsprechend. Das bedeutet im nachhinein dass ihr sinnvolle Ordner anlegt in denen ihr eure Daten zusammenpackt, möglichst logisch. Also Filme zu Filmen und Musik zu Musik, aus Rücksicht auf die Zukunft solltet ihr z.b. Spiele in einen bestimmten Ordner installieren und nicht der Herstellervorgabe folgen. Auch das wird für die Optimierung wichtig sein, warum werde ich in Schritt Elf erklären.
Fasst also eure Dateien zusammen so gut es geht.

Schritt Drei:
Habt ihr die letzten beiden Schritte befolgt geht es nun etwas mehr ins Detail: Viele Programme lassen Reste in der Registry von Windows. Die Registry ist ein Verzeichnis vom Betriebssystem welches bei jedem Start geladen wird und mitunter diesen Start verzögern kann. Hier gibt es zwei Methoden dieses Problem zu lösen:
Methode eins ist sich ein Programm zu besorgen, wie beispielsweise den RegCleaner , das euch die Arbeit vereinfacht. Im Verzeichnis dieses Programmes durchsucht ihr die Registry auf "tote Programme", die ihr schon lange entfernt habt und löscht diese.
Methode zwei impliziert die Nutzung von Windows, also die Arbeit per Hand. Dazu gebt ihr unter "Ausführen" beim Windows-Startbutton den Befehl "Regedit" ein. Im Ordner HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE findet ihr sämtliche eingetragenen Programme und könnt die "Registrierungsschlüssel" sofort entfernen.
Löscht dort allerdings wirklich nur die Schlüssel, von denen ihr wisst dass ihr sie nicht mehr braucht.

Schritt Vier:
Als nächstes ist eine Treiberaktualisierung vonnöten. Treiber sind Programme die für die Kommunikation zwischen Mainboard und Hardware verantwortlich sind - im Klartext: Hat ein Gerät wie eine Grafikkarte einen veralteten Treiber kann es sein dass dieses Gerät nicht optimal funktioniert da Treiber mitunter auch die Leistung steigern.
Dazu geht ihr in der "Systemsteuerung" nicht auf den Punkt "Hardware", sondern auf den Punkt "System", denn dort findet ihr im Reiter "Hardware" den "Gerätemanager".
Dort könnt ihr bei den jeweiligen Geräten (die wichtigsten sind dabei die Grafikkarte als auch die Soundkarte bzw. die Soundtreiber für OnBoardSound, dort ist die größte Optimierung zu erzielen) die Treiberversion unter dem Punkt "Eigenschaften" prüfen.
Die neuesten Treiber findet ihr immer auf der Herstellerseite, vergleicht also eure Treiberversion mit der dort angebotenen bevor ihr einen Austausch vornehmt.
Deinstalliert diese, ladet euch die neuste herunter und installiert diese.
Wichtig: Habt ihr jemals eure Grafikkarte gewechselt solltet ihr sichergehen dass der alte Treiber restlos entfernt worden ist, ein Blick in die Registry wird euch Gewissheit geben.

Schritt Fünf:
Ein Virentest ist der nächste Schritt. Überprüft sämtliche Dateien mittels einer Antiviren-Software auf Viren, um so einer Infizierung vorzubeugen, als kostenloses Antivirentool bietet sich AntiVir an, wobei diese Software sogar besser arbeitet als bestimmte kommerzielle Produkte wie etwa Norton Antivirus. Mehrere Antivirenprogramme laufen zu lassen oder gar zu installieren ist dagegen der Schritt in die falsche Richtung, denn diese Programme bremsen sich gegenseitig aus und können euer System radikal verlangsamen. Beschränkt euch also auf die Software eures Vertrauens und belasst es bei diesem einen.

Schritt Sechs:
Als nächstes wird der Browser optimiert. Wenn ihr nicht gerade Opera benutzt und vermutlich den Firefox runtergeladen habt, besorgt euch die Addons "Adblock Plus" sowie "Noscript".
Während "Adblock Plus" sämtliche Popups blockiert ist "Noscript" ein Programm welches euch manuell entscheiden lässt, welche Scripte ihr auf welchen Programmen zulasst und welche nicht. Gerade für Freunde der Datenschutzbewegung ist das ein Lichtblick, denn beinahe jede Internetseite benutzt "Google"-Scripts die euer Internetverhalten analysieren. Vom Internet-Explorer seitens Microsoft rate ich dagegen dringend ab, denn trotz neuester Updates ist diese Programm stark anfällig gegen..so ziemlich alles. Ich rate zu Opera oder einem modifizierten Firefox!

Schritt Sieben:
Als nächsten Schritt empfehle ich die Abschaltung des Neustarts bei Systemfehlern. Wer keine plötzlichen Neustarts zu befürchten hat oder erfährt, kann diesen Schritt überspringen. Diesen "Dienst" von Windows schaltet ihr in der Systemsteuerung bei "System" im Reiter "Erweitert" aus, dort gibt es den Button "Einstellungen" bei der Kategorie "Starten und Wiederherstellen".
Dort könnt ihr jenen Punkt ausschalten und bekommt statt eines Neustarts bei einem schwerwiegenden Systemfehler einen Bluescreen der euch den genauen Fehlercode anzeigt - diesen könnt ihr dann im Internet mit diversen Suchmaschinen nachschlagen um die Ursache festzustellen.

Schritt Acht:
Bringt euer OS (Operating System) auf den neuesten Stand. Das bedeutet: Updatet eurer Betriebssystem, gerade bei Windows kann das wahre Wunder wirken. Achtung: Bei Service Pack 3 könnt ihr eine Fehlermeldung bekommen wenn ihr euer Windows-Logo verändert habt, dies müsst ihr abschalten bevor ihr das Update installieren könnt. Die Updates selbst könnt ihr unter dem Punkt "Automatische Updates" im bereits erwähnten "System" anschalten.

Schritt Neun:
Als nächstes regelt ihr den Autostart diverser Programme. Dazu gebt ihr bei "Ausführen" den Befehl "MSCONFIG" ein.
Beim Reiter "Systemstart" schaltet ihr Programme aus, die ihr nicht unbedingt bei jedem Start braucht, also sämtliche Programme, die beim Systemstart geladen werden aber ihr selbst manuell starten wollt wenn ihr sie braucht.
Im Reiter "Dienste" dagegen findet ihr viele Dienste von Windoof, die nicht unbedingt immer während des laufenden Systems geladen werden müssen. Auch hier helfen euch Suchmaschinen um herauszufinden, welche "Dienste" ihr gefahrlos abschalten könnt ohne das System zu schädigen.

Schritt Zehn:
Im zehnten Schritt benutzt ihr die Fehlerüberprüfung von Windows bei den jeweiligen Partitionen, zu finden unter den "Eigenschaften" bei den jeweiligen Festplatten/Partitionen. Sehr wahrscheinlich wird euch Windows sagen, dass ihr den Rechner neu starten müsst, dann folgt vor dem Start des Systems eine Fehlerüberprüfung sämtlicher Dateien. Dies ist vonnöten, da ihr bei Schritt Elf sonst Fehler produzieren könntet, die euer Betriebssystem zerschiessen können. Wenn diese läuft (Achtung: Dies kann je nach Größe der Festplatte länger dauern) achtet darauf was passiert, also keine Panik bekommen wenn plötzlich sehr viele "Einträge" geschaffen werden. Zu einem Abbruch via Neustart rate ich nur, wenn diese Einträge einen fünfstelligen Betrag erreichen.

Schritt Zehn Alpha:
Solltet ihr plötzlich euer System nicht mehr starten können da ihr es bei Schritt Zehn neugestartet hattet, besorgt ihr euch einfach eure Windows-CD um die "Wiederherstellungskonsole" aufzurufen. Dort gebt ihr dann ganz bequem den Befehl CHKDSK /P /R ein um die fehlerhaften Dateien zu entfernen. Achtung: Dies kann mehrere Stunden dauern bei denen ihr nicht dabei sein müsst (Bei mir: 200 GB - 5 Stunden).
Danach sollte euer System wieder reibungslos funktionieren (also in 99.9% aller Fälle).

Schritt Elf:
Der letzte Schritt besteht darin, die Festplatte zu defragmentieren. Dazu benötigt ihr besondere Programme, denn die Windows-eigene Defragmentierung ist relativ nutzlos und schiebt nur Dateien hin und her. Ein gutes Programm dafür ist beispielsweise O&O Defrag Professional , die Version ist 30 Tage kostenlos testbar und leistet gute Dienste.
Tools wie TuneUp sind dagegen allgemeiner und nicht besonders hilfreich, da das Hauptaugenmerk auf anderer Bereiche gelegt wurde. Generell rate ich von diesen Programmen ab, sie können euer System dauerhaft schädigen.
Defragmentieren bedeutet im Klartext: Die Dateien werden auf der Festplatte so angeordnet, als das zusammengehörige Dateien von Programmen möglichst nah beieinander geschoben werden damit die Nadel der Festplatte nicht stark springen muss. Wenn ihr Programme installiert und deinstalliert wird wieder Speicher zwischen installierten Programmen frei - bei jeder neuen Installation werden also diese Dateien zunächst in alle freien Speicherplätze zwischen installierten Programmen/Daten gesetzt, was die Zugriffszeit erhöht.
Eine Defragmentierung erhöht also die Zugriffszeit auf oft benutzte Programme wie etwa beim Betriebssystem oder bei Spielen und anderer Software.
Achtung: Auch dies kann mehrere Stunden dauern, je nach Partitionsgröße!
Bei O&O Defrag Professionell empfehle ich bei oft benutzten Partitionen mit Programmen die Methode "Complete/Name", denn dann werden die Daten gemäß ihrers Ordners und des Namens geordnet - wobei die in Schritt Zwei erwähnte Ordung der Daten in bestimmte Ordner nun nützlich wird.
Bei weniger benutzten Partitionen sind andere Defragmentierungsmethoden nützlich, aber das könnt ihr in der Hilfe nachschlagen!

Nach diesen elf Schritten sollte euer System schneller arbeiten, zumindest allerdings ist es optimiert für den Gebrauch. Ich hoffe der ein oder andere wird sich dies zu Herzen nehmen, im Zweifel könnt ihr aber diesen Guide immer nachschlagen - bei Fragen bin ich natürlich immer mindestens über diesen Blog erreichbar. Für Verbesserungsvorschläge bin ich ja sowieso immer offen, falls ich etwas vergessen haben sollte.

17.9.09 02:53
 


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